Das Allgäuer Filmfestival geht in die 9. Runde

filmzeitkaufbeuren vom 3. - 9. Oktober 2016

Kaufbeuren, 1. August 2016: Neue Perspektiven und Ausblicke auf eine kunterbunt bewegte Welt – das bietet die filmzeitkaufbeuren mit ihrer 9. Ausgabe. Insgesamt 88 Filme, mal lustig, skurril, berührend, anregend oder tiefgehend, warten auf ein neugieriges Publikum mit Mut zum anderen Sehen. Am Sonntag, 9. Oktober kürt eine hochkarätige Jury, u.a. mit Schauspielerin Jutta Speidel, die Preisträger.

Bereits eine Woche vor Festivalbeginn eröffnet am 22. September im Stadtmuseum Kaufbeuren die Ausstellung „Ende und Anfang“ mit der ersten BURONALE Videokunst-Preisträgerin Lydia Kaminski und dem Künstler Philipp Neumann aus Saarbrücken.

Der spannende Mix an Genres ist ein Markenzeichen der filmzeitkaufbeuren, die in Filmblöcken von 60 bis 100 Minuten Länge bis zu acht Kurzfilme zeigt und dabei Spielfilme, Experimental- und Animationsfilme sowie Dokumentationen miteinander kombiniert. Das ambitionierte Programm startet wieder im Corona KinoPlex und wird im Kaufbeurer Stadttheater mit Party und Livemusik am Samstagabend sowie Frühstück und Fachsimpeleien vor der Preisverleihung am Sonntagmittag abgerundet.

Autorenfilmfest im Corona KinoPlex und Stadttheater Kaufbeuren

Von Montag bis Freitag, 3. - 7. Oktober, ist die filmzeit im Corona KinoPlex zu Gast. Sie startet mit einer Parade des Käfer-Clubs Allgäu e.V. und dem Roadmovie „Brezelkäfer Diaries“, der das Festival außerhalb des Wettbewerbs einläutet. Danach werden erstmals internationale Kunstfilme, die zur ersten BURONALE eingereicht haben, und der preisgekrönte Dokumentarfilm „Girls don’t fly“ gezeigt. Internationale Filmbeiträge stehen am Dienstag auf dem Programm, gefolgt von Filmen des Hauptwettbewerbs, der kinderfilmzeit und den Schulveranstaltungen.

Am Freitagabend zieht das Festival wieder feierlich ins filmzeitwochenende im Stadttheater, mit Filmen, Candy-Girls, Juroren und Livemusik auf der filmzeitparty am Samstag. Dieses Mal mit internationalen Songs und dem italienischen Sänger und Gitarristen Rosario Vizzini. Sonntagmittag präsentiert die Jury mit Schauspielerin Jutta Speidel, Regisseurin Dagmar Hirtz, Filmwissenschaftlerin Tanja C. Krainhöfer und der Filmjournalistin Marga Boehle ihre Preisträger für Jury- und Innovationspreis. Die ausgezeichneten Filme, inklusive der Publikumspreise, werden im Anschluss gezeigt. Beendet wird das Festival abends im Corona KinoPlex mit der 2. Aufführung der Allgäu-Premiere des neuen Films von Hans Steinbichler mit Rosalie Thomass in der Hauptrolle: Eine unerhörte Frau.

BURONALE Videokunst im Stadtmuseum Kaufbeuren

Videokunst ist fester Bestandteil der filmzeit. Mit Unterstützung der Stadt Kaufbeuren wird in diesem Jahr erstmalig der BURONALE Videokunstpreis vergeben, der für den handgezeichneten Stop-Motion-Film „So Far“ an die Künstlerin Lydia Kaminski aus Saarbrücken geht. In der Ausstellung „Ende und Anfang“ im Stadtmuseum Kaufbeuren werden neben „So Far“ Videokunstarbeiten des Künstlerpaares Lydia Kaminski und Philipp Neumann zu sehen sein. Die Ausstellung wird vom 22. September bis zum Ende der filmzeit am 9. Oktober gezeigt.

Festivalpauschale

Gemeinsam mit dem Kooperationspartner Hotel am Turm, im Herzen der Altstadt und nur wenige Minuten vom Stadttheater entfernt, bietet die filmzeitkaufbeuren ein attraktives Wochenend-Angebot an. Dieses beinhaltet zwei Übernachtungen von Freitag auf Sonntag, zwei Dauerkarten für das Festivalwochenende im Stadttheater und einen Sektempfang an der filmzeitbar. Wer nur ausgewählte Filme des Festivals sehen will, dem sei ein Spaziergang auf der gut erhaltenen, mittelalterlichen Stadtmauer und der Besuch der Videokunstausstellung im Stadtmuseum zu empfehlen. Darüber hinaus laden Cafés und Restaurants zu kulinarischen Festivalpausen ein.
Weitere Informationen über http://www.hotel-am-turm.de.

Über das Festival

Die filmzeitkaufbeuren e.V. ist ein offenes Autorenfilmfestival, das ganz bewusst nicht auf bestimmte Genres, Themen oder Längen festgelegt ist. Es werden Filme aus den Bereichen Spiel- und Dokumentarfilm, Trick- und Animationsfilm, Kunst- und Experimentalfilm präsentiert. 2008 ins Leben gerufen, hat sich die filmzeit inzwischen deutschlandweit und über die Grenzen hinaus als kleines, feines Festival mit besonderer Atmosphäre etabliert. Die filmzeitkaufbeuren e.V. ist Mitglied im Verband der bayerischen Filmfestivals.

Weitere aktuelle News und Informationen sowie das detaillierte Programm gibt es auf dieser Website und auf Facebook.

Alle Fakten kurz & knapp

  • 9. filmzeitkaufbeuren vom 3. - 9. Oktober 2016 an zwei Spielorten: Corona KinoPlex und Stadttheater Kaufbeuren
  • Das gesamte Festivalprogramm umfasst 88 Beiträge, ausgewählt aus mehr als 600 Einreichungen.
  • Videokunstausstellung „Ende und Anfang“ von Lydia Kaminski und Philipp Neumann im Stadtmuseum Kaufbeuren vom 22. September - 9. Oktober, Vernissage am 22. September

Im Corona KinoPlex:

Montag, 3.10.

15 Uhr: Parade Käfer-Clubs Allgäu e.V. auf dem Heinz-Rühmann Platz vor dem Corona KinoPlex
16 Uhr: „Brezelkäfer Diaries“, ein Film mit zwei Abenteurern, die in einem 1952er Brezelkäfer mit 30 PS von Alaska bis Argentinien fahren
17:30 Uhr BURONALE Videokunst – 12 internationale Kunstfilme
19:30 Uhr: „Girls don’t fly“, 89 Minuten – ein mehrfach preisgekrönte Dokumentarfilm über Frauen in Ghana und ihren Traum vom Fliegen

Dienstag, 4.10.

ab 19:30 Uhr: filmzeitinternational , 13 Filme mit englischen oder deutschen Untertiteln

Mittwoch/Donnerstag, 5./6.10.

ab 19 Uhr: Filmblöcke I - IV des Hauptwettbewerbs

Freitag, 7.10.

vormittags: geschlossene Schulvorstellungen (Anmeldung erforderlich)
16 Uhr: kinderfilmzeit

Im Stadttheater:

Freitag, 7.10.

abends: filmzeitextra

Samstag, 8.10.

ab 10 Uhr ganztägig: Filmblöcke I - V des Hauptwettbewerbs
ab 22 Uhr: filmzeitparty mit Livemusik

Sonntag, 9.10.

ab 10 Uhr: Weißwurstdämmerung
ab 12 Uhr: Preisverleihung der Jury

Im Stadtmuseum Kaufbeuren:

Donnerstag, 22. September bis Sonntag, 9. Oktober

Ausstellung „Ende und Anfang“ mit der BURONALE Videokunstpreisträgerin Lydia Kaminski und dem Künstler Philipp Neumann.