40 Filme im Rennen um Jury- und Innovationspreis

Das Markenzeichen der filmzeit ist ein abwechslungsreicher Mix an Genres, der sich auch im Hauptwettbewerb widerspiegelt. Die 40 Beiträge sind jeweils zu acht Filmen in fünf Blöcken unterteilt.

Die ersten vier Blöcke des Hauptwettbewerbs werden am Mittwoch und Donnerstag im Corona KinoPlex gezeigt, der fünfte Block folgt am Freitagabend im Stadttheater, wo am Samstag alle fünf Blöcke von 10-22 Uhr laufen. Die Preisverleihung ist dort am Sonntag gegen 12 Uhr, dann verkündet die Jury mit Tina Janker, Deniz Sertkol, Michael A. Grimm und Su Turhan die Preisträger der 10. filmzeitkaufbeuren.

Filmblock I

Blind Audition“ von Andreas Kessler: Ari und Ron sind Violinisten und seit einigen Jahren ein Paar. Als beide die Endauswahl für die Solostelle eines Orchesters erreichen, geraten sie in direkte Konkurrenz. Ihr gegenseitiges Vertrauen wird auf eine harte Probe gestellt, als Ron ein verlockendes Angebot erhält.

Das Tanzvideo „Iridescence“ von Eileen Byrne handelt vom kreativen Kampf gegen den Krebs.

Filmblock II

Urban Audio Spectrum“, ein Experimentalfilm von Marina Schnider, visualisiert Musik durch die Manipulation gefilmter Szenen aus Berlin.

Im Spielfilm „Terrier“ von Ozan Mermer begibt sich der gerade aus der Erziehungsanstalt entlassene Heinrich auf die Suche nach seiner geliebten Dogge Hamlet und gerät dabei ins Hundekampfmilieu.

Premiere bei der filmzeitkaufbeuren: Elja – 376 A.D.

376 n. Chr. – ein Flüchtlingslager im Römischen Reich. Das Schicksal einer gotischen Sippe eröffnet einen historischen Perspektivwechsel auf heutige Migrationsbewegungen. Inspiriert von wahren Begebenheiten.

Am Mittwoch stellten ihn persönlich vor (v. li. n. re.):

  • Theresa Bacza // Produktion
  • Claudia Hector // Kameraassistenz
  • Willi Kubica // Regie
  • Matthias Kostya // Schauspieler (Rolle: Emeram)

Filmblock III

In „Eine Villa mit Pinien“ mixt Regisseur Jan Koester animierte Bilder mit Darstellern und erzählt ein Märchen über die Selbstbestimmung.

Filmblock IV

„Kopfüberist ein animierter Dokumentarfilm, in dem der Filmemacher Daniel Thomaser von seinem Sprung ins Wasser im Jahr 2011 erzählt. Seitdem ist er querschnittsgelähmt.

„Der faulige Duft von Zedernholz“, eine Schwarze Komödie von Stefan Bürkner, erzählt von einem grotesken Mutter-Tochter-Konflikt.

Filmblock V

DISCO“ ist ein handgemachtes Musikvideo aus ungefähr 1250 Einzelbildern auf Papier.

Drei Familien warten in ihren Wohnzimmern auf Nikolaus und Krampus. Noch bevor die Nacht vorüber ist, erhalten die Unschuldigen ihre Belohnung und die Schuldigen ihre gerechte Strafe. In dem 19minütigen Film von Christoph Pilsl spielt u.a. Ferdinand Schmidt-Modrow, der 2013 in der Jury der filmzeitkaufbeuren war.

Der Spielfilm „Nicole’s Cage“ von Josef Brandl erzählt von einem jungen Paar, das seine erste eigene Wohnung in einer Riesenrad-Gondel in einem hippen Stadtteil bezieht.

„Veras Zunge in meinem Mund voller Praline“, ein Spielfilm von Mario Fulss, führt uns in die ostdeutsche Provinz kurz nach der Wende.

In „Familie – die Quittung kommt zum Schluss“ von Anna-Katharina Maier gibt der Patriarch an seinem achtzigsten Geburtstag den Löffel ab. Wer da wohl nachgeholfen hat?

Terminplan 10. filmzeitkaufbeuren

5. Oktober

Hauptwettbewerb filmzeitkaufbeuren
19:00-22:45 Uhr: Filmblöcke III und IV im Corona KinoPlex

6. Oktober

kinderfilmzeit im Corona KinoPlex
15:00-17:20 Uhr: 8 Filme in zwei Filmblöcken für kleine Cineasten zwischen 8 und 12 Jahren. Für sie ist der Eintritt frei, sie müssen aber von Erwachsenen begleitet werden.

filmzeit im Stadttheater Kaufbeuren
19:30-20:45: das Beste aus 9 Jahren filmzeit
21.15-22:55 Uhr: Filmblock V

7. Oktober

PDF Download

10. filmzeitkaufbeuren 2017
» Programm in PDF | 3 MB