Rudolf Krause

Rudolf Krause studierte an der Hochschule der Künste in Berlin (heute UdK). Seine Karriere startete an der Schaubühne am Lehniner Platz und an der Landesbühne Wilhelmshaven.

Mit Senta Berger und Gerd Anthoff spielte er von 2001 bis 2019 in der Arte- und ZDF-Krimi-Reihe UNTER VERDACHT. Gemeinsam mit den beiden sowie dem Drehbuchautor und Regisseur wurde er dafür 2003 mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. 2015 drehte er mit Woody Allen und Colin Firth – einen unwirklichen Tag lang – in Nizza für den Kinofilm „Magic in the Moonlight“.

Der vielseitige Schauspieler war auch im freien Tanz-, Musik- und Improvisationstheater sowie bei Schauspielproduktionen zu sehen, u.a. als Mitglied des Ensembles von Achim Freyer in Produktionen an der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper Unter den Linden und dem Musiktheater Linz. Dieses Jahr drehte er im Juli zusammen mit Florian David Fitz für den Kinofilm „Oskars Kleid“. Beim diesjährigen – auch so betitelten – ‚Anderen Sommer‘ der Bad Hersfelder Festspiele spielte er in der Inszenierung NIEMANDSLAND von Joern Hinkel. Rudolf Krause lebt in Berlin.

Foto: © Dirk Bleicker

Ulrich Wegenast

Seit 2005 ist der diplomierte Kultur- und Medienmanager künstlerischer Geschäftsführer der Film- und Medienfestival GmbH (int. Trickfilm-Festival Stuttgart, Raumwelten – Plattform für Szenografie, Architektur und Medien). Er war Mitglied des Programmbeirats Film, Fernsehen, Hörfunk des Goethe-Instituts und hat seit 2004 viele Lehraufträge, beispielsweise für den Experimentalfilm/Videokunst und alternative Vertriebswege an verschiedenen Hochschulen inne. 

Seit 2012 ist er Honorarprofessor an der Filmuniversität Babelsberg „Konrad Wolf“ sowie Berater, u.a. für die Schirn Kunsthalle Frankfurt, das Filmfest München und die documenta in Kassel. 2012 wurde er mit dem Willi Haas Preis für die beste DVD-Edition im deutschsprachigen Raum für „Geschichte des deutschen Animationsfilms“ ausgezeichnet und ist Produzent verschiedener interaktiver Installationen, Kurz- und Werbefilme. Internationale Vorträge und Workshops an renommierten Universitäten, wie in Toronto und Harvard und auf Festivals wie dem Festival d’Animation Annecy runden sein Portfolio ab. Ulrich Wegenast pendelt zwischen Stuttgart und Marktoberdorf.

Foto: © Internationales Trickfilm Festival Stuttgart

Maria Fedorova

Die Journalistin ist Frauenpower-Verfechterin, spricht und schreibt beim Bayerischen Rundfunk u.a. über Feminismus, Politik, Pop-Kultur und auch über Filmfestivals, zuletzt über das Dok.fest München, das im Mai als Dok.fest@home online stattgefunden hat.

Erste Festivalerfahrungen konnte sie im Laufe ihrer Ausbildung u.a. beim Filmfest München, auf der Berlinale sowie in anderen kulturellen Sparten wie bei den Münchner Kammerspielen und bei der Neuen Bachgesellschaft e.V. Leipzig und in der Philharmonie Donezk sammeln.

Stationen ihrer journalistischen Ausbildung waren die Musikredaktion beim Radiosender afk M94.5, dem Aus- und Fortbildungsradio München sowie bei der Sendung Zündfunk im BR.

Zuvor hat sie einen Master in Literaturwissenschaft in Donezk und einen Bachelor in Kommunikationswissenschaft an der LMU München gemacht. Das Thema der Bachelorarbeit: Die Entwicklung des deutschen Musikjournalismus von 1980 bis 1990 – Eine Analyse des Diskurses am Beispiel der Zeitschrift SPEX. Die gebürtige Ukrainerin lebt heute in München.

Christian Wagner

Der Autor, Produzent und Regisseur aus Immenstadt im Allgäu wurde dreimal an Filmschulen abgelehnt, also realisierte und produzierte er erste Filme als Autodidakt. Der Durchbruch kam mit seinem Kinodebut „Wallers letzter Gang“, dafür erhielt er den Preis der Deutschen Filmkritik, den Bundesfilmpreis in Silber sowie den Bayerischen Filmpreis.

Internationale Auszeichnungen folgten. Seine bekanntesten Filme sind „Transatlantis“, ein Berlinale Wettbewerbsbeitrag, „Ghettokids“, „Warchild“ und zuletzt „Das Ende der Geduld“ über die Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig. Seine Filme wurden auf zahlreichen renommierten A-Festivals wie Cannes, Berlin, Montreal präsentiert und in über 30 Länder weltweit verkauft. Er ist Mitglied in diversen Jurys und Filmfördergremien und engagiert sich insbesondere für den Filmnachwuchs.

Seit 1996 lehrt er als Professor für die Fachbereiche „Regie/Development/ Schauspiel“ an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg und gibt zahlreiche internationale Workshops für das Goethe-Institut sowie an anderen Filmhochschulen und Universitäten. Christian Wagner lebt in München.