Preisträger 2018

„Mascarpone“ gewinnt den Blasi

So viel Einigkeit ist selten: Der Spiel- und Trickfilm Mascarpone wurde von der Jury und vom Publikum als bester Beitrag ausgezeichnet.

Begründung der Jury:

Eine wunderbare Geschichte, im New York der 1930er Jahre: voller Fantasie, voller Ideen und Humor, kongenial und flüssig in seiner Verbindung aus Real- und Animationsfilm. Dieser cinephile Genremix ist voller filmhistorischer Referenzen und von einem bemerkenswerten Einfallsreichtum. Es ist ein kleines Meisterwerk!

Innovationspreis der Jury für „Augenblicke“ von Kiana Naghshineh

Begründung der Jury:

Ein kraftvoller und dynamischer Film, der ein Geheimnis in sich trägt und von hoher Aktualität ist. Ein rasanter Wechsel der Perspektiven, der die Zuschauer fordert, in ungewohnter Ästhetik – dicht, emotional und bedrohlich zugleich.

Lobende Erwähnungen der Jury für „PIX“ von Sophie Linnenbaum

Begründung der Jury:

Ein ganzes Leben in Schnappschüssen erzählt. Vielleicht erfindet dieser Film das Rad nicht neu, aber seinem Charme, der Perfektion seiner Settings, der flotten rhythmusgebenden Musik, den virtuosen Übergängen und der Lust am verspielten Umgang mit den filmischen Möglichkeiten konnte die Jury einfach nicht widerstehen.

„Hands free“ als bester internationaler Film ausgezeichnet

Der Preis der filmzeitinternational geht an den britischen Spielfilm „Hands free“.

Begründung:

Wie peinlich es werden kann, schmerzhafte Wahrheiten zu verbergen, zeigt der Film von Matthew Bowron und John Addis. In bester Tradition des beliebten britischen Humors, schwarz, schräg und mit einem Hang zu Understatement und Absurdem. Weiter so!

Preis der dokufilmzeit für „Falcong“

2010 wurde die Falknerei von der UNESCO für mehrere Länder in die weltweite Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen. Der Film von Lara Celenza nimmt uns mit in die italienischen Abruzzen und gibt wunderbare Einblicke in das Leben von Giovanni Granati, der eins mit sich und der Natur ist.

Publikumspreis der kinderfilmzeit

Der Spielfilm „Kolman und der Pinguin“ wurde von den acht- bis zwölfjährigen Zuschauern als bester Beitrag ausgewählt.

Kolman ist ein streunender Stadtkater, der zwischen Mülltonnen einen kleinen Pinguin findet. Obwohl Kolman eigentlich ein Einzelgänger ist, hilft er dem Kleinen, ein neues Zuhause zu finden. Dabei stolpern sie zusammen in ein großes Abenteuer.

Regie: Rolf Höhne
Besetzung: Jonas Friedrich Leonhardi, Christian Clauß, Marius Ahrendt, Frank Schober